Freitag, 23. Oktober 2009

Hund und Katz



Hund Sammy liebt unseren Kater inzwischen so sehr, dass er ihn kaum noch in Ruhe lässt. Ständig nervt er Dooley und will mit ihm spielen, egal ob in der Wohnung oder draußen. Gestern war Gartentag für Hund, Katze, Sohn und mich. Sohn half schwere Dinge in das alte Gewächshaus zu transportieren, demontierte einen alten Zaun, um mit dem morschen Holz dann ein kleines Feuerchen zu machen.
Hier kommst du nicht hoch
Derweil drangsalierte Sammy Dooley, der dann demonstrativ auf den Apfelbaum ausriss und von oben den Hund ärgerte.Es ist nicht so, dass Dooley diesen merkwürdigen Spielchen abgeneigt wäre....manchmal provoziert er sie sogar selbst inzwischen, indem er aus dem Nichts den Hund plötzlich anfällt.

Hund Sammy ist ein Bündel an Energie, Kater Dooley ist mit seinen inzwischen zwölf Jahren nicht mehr ganz so fit. Mich wunderte , dass er überhaupt den Weg auf den Baum gewählt hatte, weil ich ihn in letzter Zeit schon ein paar Mal dabei erwischt hatte, wie er beim Steilaufstieg abrutschte und versagte. Hund Sammy bringt nicht nur Frauchen auf die Sprünge :-))
Aber irgendwann kam der Kater dann wieder herunter und das Spiel setzte sich dann fort...Fitnesstraining für alte Kater....


Wie man an der Körperhaltung der beiden Kontrahenten sieht, ist der ältere eindeutig der Überlegene!

Samstag, 3. Oktober 2009

Sammy erträgt es mit Fassung... noch

Wenn wir spazieren gehen, müssen Sammy und ich jeden Tag an mehreren hinter den Zäunen kläffenden Hunden vorbei.Anfangs war Sammy ängstlich und lief einfach mit mir schnell und mit eingezogenem Schwanz vorbei. Inzwischen hat er in einem Vorgarten einen Bernhardiner, der immer laut bellend am Zaun steht und seine Begleiterin eine Spaniel-Hündin, als Feinde ausgemacht und reagiert entsprechend. Er zieht wie ein irrer an der Leine , stellt seine Bürste auf und bellt wie ein Bekloppter mit dem Effekt, dass er mich eines Tages so zog, dass ich auf die Straße fiel, auf die ich bereits ausgewichen war, um nicht zu dicht am Zaun lang gehen zu müssen. Bei einer dieser wüsten Events muss er wohl die Nase zu sehr zwischen die Zaunlatten gesteckt habe, so dass er eine Brüsche an der Nase hatte . Die verheilte inzwischen.
Noch ne Brüsche
Ein junger West-Highland Terrier, der einer älteren Dame in der Straße gehörte, war zunächst jemand mit dem Sammy versuchte zu spielen. Aber die Dame hatte zu viel Angst um ihren weißgespülten Plüschhund und vermied direkte Kontakte. Der Terrier bellt neuerdings auch wie ein Bekloppter hinter seinem Zaun, wenn wir vorbeigehen. Neulich brach er aus seinem eingezäuntem Revier aus und lief uns bellend hinterher. Sammy war ganz begeistert und wollte wie immer Kontakt aufbauen, wurde aber vom Terrier weggebissen, der ihm mehrmals in die Haxen biss. Seine Besitzerin tauchte auf und rief ihn zurück, worauf der Terrier auch reagierte. Ich rief ihr zu, dass ihr Hündchen gebissen hatte, worauf sie nur lachte.
Später entdeckte ich dann eine Bisswunde in Sammy Pfote, die sich entzündet hatte. Die Tierärztin verband und gab Penicillin.

Auawehweh
Da gibt es nun wirklich unendlich viele informative, lehrreiche Hundesendungen im Fernsehen, wunderbare hundepsychologische Bücher, aber immer noch unbelehrbare Hundebesitzer, die nicht begreifen. Und ich fürchte um meinen Sammy, was er aus all diesen Erlebnissen machen wird. Noch ist er so arglos und freundlich zu jedermann, wann wird er sich umdrehen und einem dieser schlecht sozialisierten Hunde mal die Meinung sagen. Am Montag gehe ich zu einem Hundetrainer und lasse mich beraten.
Das Thema Hundeverein war nur ein kurzes Intermezzo, wieso berichte ich ein andermal.