Donnerstag, 27. August 2009

Vorsichtiger Annäherung

Mit hängender Zunge
Seit zwölf Jahren residiert Kater Dooley im Haus, als kleines Kätzchen kam er in unseren Haushalt zum erwachsenem Hund Max, der ebenfalls als Welpe schon mit einer Katze aufgewachsen war. Später kam dann noch Scheidungshund Dina dazu, alle drei vertrugen sich prima, sie schliefen zusammen auf dem Sofa, fraßen aus einem Napf, jagten sich gegenseitig im Garten...die dicke Dina lief vor Katers Scheinattacken lieber weg, Max nahm die Aufforderung meistens an. Dann starben beide...und Dooley war alleine. Ich glaube irgendwie vermisste Dooley beide , er schaute immer zur Tür, wenn es irgendwo in der Nachbarschaft bellte.
Jetzt ist also plötzlich Jungspund Sammy da und das ging anfangs überhaupt nicht gut., denn Dooley kann sehr wohl unterscheiden zwischen Fremdhund und Haushund ...und der Sammy, den wir ihm vorsetzten, gehörte zur Kategorie feindlicher Hund. Dooley zog für fast eine Woche aus, lebte entweder im Anbau oder bei Nachbarns. Die Annäherung erfolgte dann sehr langsam, die Kreise um das Haus wurden kleiner, wir trugen Dooley ins Haus und ließen die beiden sich in einem Zimmer unter Aufsicht Kontakt aufnehmen, Dooley fauchte, zeigte die Breitseite und als der Sammy zu nahe kam, kriegte gab´s dann auch einen Prankenhieb. Seit dieser Zeit ist Sammy vorsichtiger und Dooley wird immer mutiger,inzwischen streicht er zwischen Sammys Beinen durch und begrüßt ihn in Katzenart mit hoch erhobenem Schwanz. Sammy präsentiert ihm dafür sein Spielzeug, in der Hoffnung der alte Katersack würde auch darauf abfahren...
Anbiederung


Und seit heute fressen beide Seite an Seite, natürlich unter Aufsicht. Sammy schlingt im Affentempo sein Fressen herunter und wartet dann aber, bis Kater Dooley fertg ist um sich dann auf die Reste in seinem Napf zu stürzen.
Wartenend

Kommentare:

  1. Unsere Katze Helene hatte auch Probleme als noch ein neuer Hund ins haus kam. Kater Sam sah es eher gelassen. Nachdem sie schließlich zwei Wochen verschwunden war habe ich sie mehr oder weniger zwangsweise zusammen geführt.
    Madam bekam Stubenarrest verordnet und musste sich somit mit der neuen auseinander setzten. Dazu muss ich aber sagen das es in unserem haus so gut wie keine geschlossenen räume gibt und sie wirklich reichlich Ausweichmöglichkeiten hatte wo Hund sie nicht erreichen konnte. Es funktionierte, nach einigen tagen waren die fronten geklärt und mittlerweile leben die 4 (zwei Hunde ,zwei Katzen) schon fast 8 Jahre friedlich zusammen.
    Liebe grüße Susanna

    AntwortenLöschen
  2. Ja, ich glaube, die "Zwangsmethode" unter Aufsicht ist wirklich die beste Variante sich aneinander zu gewöhnen. Wie du schreibst, es müssen erst mal die Fronten geklärt werden...obwohl Sammy das ziemlich ausdauernd betreibt. Er hat immer noch nicht akzeptiert, dass Dooley keine Lust hat auf Spiele.
    LG
    Sisah

    AntwortenLöschen